und dann kann es gefährlich werden! Gefährlich, weil das Schnitzen von Radiergummis grosses Suchtpotenzial hat. Es ist ein sonderbar schönes Gefühl mit dem glänzenden Schnitzmesser durch den Gummi zu gleiten, als sei es Butter. Toll, wie schnell sich Skizzen umsetzen lassen und im Hui zu einem Stempel werden. Mich hat es gepackt und anstatt Radiergummis (kein Wunder wenn sämtliche des Haushaltes verschnitzt sind) verwende ich seit Neustem extra Stempelgummis. Meine heutig gezeigten Stempelchen entstanden jedoch aus normalen weissen Radiergummis. Auf einigen Blogs wird zur Zeit geschnitzt und gestempelt. Ich habe mich für einfache Muster entschieden, welche sich beim eigentlichen Stempeln wunderbar vervielfältigen lassen, sprich aus einem Stempel kann man ganze Rapporte zaubern und plötzlich wird ein weisses, altes Leintuch zu einem eigens gestalteten Stoff... mehr dazu in ein paar Tagen, denn Annette von blick7 wird im Februar Herzblutprojekte sammeln, welche mit Stoff zu tun haben. Ich zeig euch nun mal meine ersten Versuche: mit Pfeilmesser, Radiergummis und einem weissen Leintuch bewaffnet. Ein einfaches, aber sehr tolles Upcycling. Meine geschnitzten Stempel schicke ich zu Nina ins Werkeltagebuch und zu meertje im den link your stuff!
In diesen Stempel aus Radiergummis steckt noch viel mehr Potenzial... mehr davon dürft ihr in einigen Tagen auf meinem Blog bewundern. Stempel zu schnitzen hat einen sehr meditativen Charakter, aber einmal falsch das Messer geführt oder nicht aufgepasst, braucht es Improvisation und Toleranz dir gegenüber selbst! Meine drei Kunsperzwerge haben übrigens ebenfalls das Schnitzen entdeckt und sind jeweils ganz konzentriert dabei... Pflaster ahoi!
Seid lieb gegrüsst aus der Stempelfabrik
knusperzwerg&feenstaub
melanie


